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Elektronik erleben.
9.2.2 Picaxe-Board
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Stephan_Mischnick 

Administrator



11.03.18 10:03

9.2.2 Picaxe-Board

Linkliste:

9.2.2.1 Verdrahtung des Steckfeldes SYB 46
9.2.2.2 Verdrahtung der schwarzen Buchsenleiste
9.2.2.3 Zuordnung der Pins zur schwarzen Buchseleiste
9.2.2.4 Herstellung eines Programmieradapters
9.2.2.5 Die Platine mit Strom versorgen



* Betrieb mit 5 Volt
* 17 Status-LEDs
* Buchsenleiste für Applikationen
* Steckfeld für Applikationen
* Reset-Jumper
* Klemmen für Programmieradapter
* Steckstifte für Programmieradapter
* Textool-Sockel
* Ladekondensator gegen Glitches

Dieses Board eignet sich für Versuchsaufbauten jeglicher Art, die mit dem Mikrocontroller-System PICAXE durchgeführt werden können. Auf dem angebauten Steckfeld können Sie ihre Applikationen stecken und diese über die schwarze Buchsenleiste mit dem PICAXE-Chip verbinden.

17 Staus-LEDs zeigen Ihnen schon in der Grundausstattung die jeweiligen Pegel (high und low) der Chip-Ein- und Ausgänge in Echtzeit an. Diese LEDs können für Spezialanwendungen mittels 17 Jumpern galvanisch getrennt werden. Der Reset-Jumper hilft Ihnen dabei, ein neues Programm in speziellen Fällen auf den Chip zu laden. Die anliegende Betriebsspannung von 5 Volt wird durch eine zusätzliche Status-LED visualisiert.

"Haben wollen ?" ==> Nachfragen, siehe Impressum.




Zuletzt bearbeitet am 16.05.18 23:07

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Stephan_Mischnick 

Administrator



11.03.18 10:07

9.2.2.1 Verdrahtung des Steckfeldes SYB 46

Das Steckfeld auf der Platine 9.2.2 ist intern vorverdrahtet und besitzt also bereits Steckbuchsen, die wie folgt miteinander verbunden sind:

Prinzipielle Anordnung des Steckfeldes:



So sind die Buchsen miteinander verdrahtet:



Die orange eingezeichneten Linien bedeuten hier also metallene, interne Brücken.


Zuletzt bearbeitet am 11.03.18 10:09

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Stephan_Mischnick 

Administrator



11.03.18 10:13

9.2.2.2 Verdrahtung der schwarzen Buchsenleiste

In diesem Schaltbild ist die Zuordnung der schwarzen Buchsenleiste zum Textool-Sockel ersichtlich:



Jeder der Pins ist mit einer Low-Current-LED ausgestattet, die den aktuellen Status des jeweiligen Pins anzeigt. Diese LEDs können einzeln mit dem entsprechenden Jumper abgeschaltet werden. (Jumper einfach abziehen).

Zum Ausdrucken dieser Grafiken stelle ich diesen Download bereit:

Zuordnungsliste Buchsenleiste - 9.2.2-Board (PDF)

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Stephan_Mischnick 

Administrator



11.03.18 10:20

9.2.2.3 Zuordnung der Pins zur schwarzen Buchsenleiste

Die Platine 9.2.2 kann diese Mikrocontroller aufnehmen:

* Picaxe 08M2
* Picaxe 14M2
* Picaxe 20M2
* Picaxe 20X2

Sie müssen bei der Benutzung zwingend darauf achten, dass der Pin1 der Picaxe auf Pin 1 des Textool-Sockels zu liegen kommt. Dazu gibt es eine Norm, nach der die Pins aller DIL-Gehäuse gezählt werden:



Jetzt müssen Sie weiterhin wissen, welche Pin des ICs mit welchem Pin der schwarzen Buchsenleiste verbunden ist. Das zeigen die folgenden Pinouts:









Zum Ausdrucken dieser Grafiken stelle ich diesen Download bereit:

Zuordnungsliste Picaxe - 9.2.2-Board (PDF)

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Stephan_Mischnick 

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11.03.18 10:25

9.2.2.4 Herstellung eines Programmieradapters

Die Herstellung eines Programmieradapters für die COM-Schnittstelle am PC ist denkbar einfach. Nehmen Sie eine D-SUB-Buchse (9polig, weiblich) und löten an die Pins 2 und 3 und 5 jeweils eine Litze oder eine feste Ader an. Es bietet sich an, drei verschiedene Farben zu wählen, wobei die Farbe Blau (oder im KFZ-Bereich: Braun) gern als GND (Minus, Masse) gewählt wird:



Ich habe in meinem Beispiel einen D-SUB-Stecker mit Lötpins benutzt, aber es wäre vom Sinn her natürlich besser, eine Version mit Lötkelchen zu wählen. Prinzipiell sind Sie da aber frei in Ihrer Entscheidung.

Die freien Enden der Litzen oder Adern werden nun 1 zu 1 in die blauen Klemmen auf der Platine geschraubt. Also 2 auf 2 und 3 auf 3 und 5 auf 5. Damit ist Ihr Programmieradapter für den Betrieb an der COM-Schnittstelle fertig erstellt. Um den D-SUB-Stecker mit Ihrem PC zu verbinden, nutzen Sie bitte eine einfache COM-Verlängerung, in der alle Adern ebenfalls 1 zu 1 aufgelegt sind. Ein Nullmodemkabel wird NICHT funktionieren !

Eine solche Verdrahtung sehen Sie hier:



Wenn Sie am PC oder Notebook jedoch nur noch über USB-Anschlüsse verfügen, so sollten Sie sich einen USB-RS232-Wandler zulegen. Hierbei müssen Sie zwingend darauf achten, dass in diesem Adapter ein FTDI-Chip verbaut ist, sonst funktioniert der spätere Download des Programms nicht oder nicht richtig.

Dieses Bild zeigt die selbe Anordnung mit aufgestecktem USB-RS232-Wandler:

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Stephan_Mischnick 

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11.03.18 10:30

9.2.2.5 Die Platine mit Strom versorgen

Bei der Wahl der Spannungsquelle für diese Platine sind die Grenzen weit gesteckt. Es muss sich dabei um eine stabilisierte Spannung von 5 Volt handeln und diese Spannung muss richtig herum angeklemmt werden. Das ist das ganze "Pflichtenheft".

Sie können diese Spannung aus einem Labornetzteil entnehmen oder auch eine Powerbank, oder ein USB-Ladegerät verwenden (Handy-Ladegerät). Um sich ein Verbindungskabel von der Powerbank zu der Platine zu bauen, müssen Sie ein USB-Ladekabel "opfern".

Gehen Sie dabei wie folgt vor:

Schneiden Sie den kleinen Stecker (Mini-USB) ab und manteln das Kabelende sehr vorsichtig (die Litzen sind extrem dünn) ab. Dann sehen Sie vier Adern: Rot, Schwarz, Grün, Weiß. Die grüne und weiße Ader schneiden sie bitte so kurz wie möglich ab. Nun ist ihr Spannungsversorgungskabel für die Powerbank fertig. Rot = Plus / Schwarz = Minus.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Nutzung einer Powerbank niemals einen Kurzschluss auf die Versorgungsleitung bekommen, denn niemand kann genau sagen, ob Ihre Powerbank kurzschluss-sicher ist.

Im folgenden Bild ist also eine solche Spannungsversorgung mit einer Powerbank zu sehen:



Sie können aber auch das Board 9.2.13 "5-volt Spannungsreglerplatine" aus meinem Programm verwenden.
Der Anschluss dieser Platine an das Picaxe-board ist denkbar einfach:
9 Volt Blockbatterie oder Blockakku einlegen, Plus auf Plus, Minus (GND) auf Minus (GND) verdrahten. Der Kippschalter dient als einfache Möglichkeit, die Stromzufuhr abzuschalten.

Hier eine Impression, wie das dann aussehen könnte:

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